Bali – Eine Liebeserklärung

Oh Bali, Insel der Götter, wir haben uns in dich verliebt!

Anfang September 2017 kamen wir mitten in der Nacht auf Bali an. Wir wurden von Wayan, unserem Gastgeber des Sakha House, am Flughafen in Denpasar abgeholt und nach Ubud gefahren. Dort fielen wir einfach nur noch ins Bett und machten uns am nächsten Morgen auf Erkundungstour. Für uns war es das erste Mal in Asien. Wir hatten fest mit einem Kulturschock gerechnet, aber der blieb aus. Wie wir so durch die kleinen Straßen in Ubud liefen, war uns sofort klar:

Hier fühlen wir uns wohl, hier wollen wir bleiben!

Was ist es eigentlich, dass uns entscheiden lässt, ob wir ein Land mögen oder nicht? Warum trifft einen Amors Pfeil manchmal einfach mitten ins reiselustige Herz?

Für uns ist Bali die perfekte Mischung aus Strand, Kultur, gutem Essen, netten Menschen, tollem Wetter und wunderschöner Natur. Selten hat an irgendeinem Ort auf der Welt so vieles auf einmal gestimmt. Und was jeden Backpacker mit kleinem Budget ganz besonders freuen wird: auf Bali bekommt Ihr diese tolle Mischung für so, so wenig Geld. Zumindest, wenn Ihr das wollt.

Luxusurlaub oder Backpacking Trip? Bali wird Euch nicht enttäuschen!

Auf Bali kommt wahrscheinlich jeder auf seine Kosten. Dort gibt es fette Luxusvillen und -hotels und hippe, teure Restaurants. Aber auch der kostenbewusste Reisende kann auf Bali so richtig gut leben! Wir haben es auf die sparsame Art und Weise gemacht und hatten einen der schönsten Monate unserer gesamten Reise. Gewohnt haben wir fast ausschließlich in kleinen Homestays, die ehrlich gesagt noch besser waren, als das eine Hotel auf Bali, in welchem wir waren. Eine Übernachtung im Doppelzimmer mit Bad inklusive einem reichhaltigen, balinesischen Frühstück hat uns in Ubud knapp 11 € gekostet. Leute, für so wenig Geld haben wir noch nie so gut gelebt.

Die balinesische Küche – oder auch: das Paradies für Veganer

Als Veganer ging auf Bali unser Herz auf. Die traditionelle Küche auf Bali ist so unglaublich lecker und die meisten Gerichte können vegan zubereitet werden! Vor allem Tempeh bekommt man an jeder Ecke. Auf Bali hat man eigentlich auch keine Probleme, als Veganer verstanden zu werden. Vegan ist hier kein Fremdwort! In Ubud gibt es unzählige vegane Restaurants oder solche, die vegane Gerichte auf der Karte haben. Die Preise sind unschlagbar. Zwar kann man auch dort etwas mehr Geld ausgeben, aber wenn man will…. wie vorhin schon gesagt: hier ist für jeden was dabei.
Von den ganzen exotischen Früchten, die direkt vom Baum auf den Teller kommen, brauchen wir wohl erst gar nicht anzufangen. Erfrischung gefällig? Kauf dir für 0,70 € eine riesige Trinkkokosnuss am Straßenrand.

Reisfelder, Tempel, Korallenriff, Strände – Was brauchst Du, um glücklich zu sein?

So eine kleine Insel und doch hat sie so viel zu bieten. Du willst türkises Wasser? Kannst du haben! Ab an die Blue Lagoon oder Nusa Penida. Schnorcheln und Tauchen ist dein Ding? Wir waren in Amed an der Ostküste Balis und sind an einem Riff geschwommen, was dem Great Barrier Reef in Australien echt Konkurrenz macht.
Strandurlaub ist öde? Na dann ab auf den Roller. Bali erkundet man unserer Meinung nach am besten mit dem eigenen bzw. geliehenen Roller! Du fährst durch kleine Dörfer, in denen Kinder dir zuwinken, an saftigen Reisfeldern vorbei, die deine Vorstellung der Farbe grün auf den Kopf stellen. Wir haben tolle Wasserfälle gesehen und unglaublich viele hinduistische Tempel besucht. Besuche den Affenwald in Ubud, besteige einen Vulkan zum Sonnenaufgang… ach es gibt so viel, was du auf Bali unternehmen kannst. Lass dich einfach treiben und bade in der Kultur dieser tollen Insel.

Die Balinesen – An Gastfreundschaft nicht zu übertreffen

Last but not least: Die Balinesen sind alleine schon ein Grund, diese Insel zu bereisen. Du wirst dich wohl fühlen, denn hier sorgt sich jeder um jeden. Die Freundlichkeit der Einheimischen wirkt kein bisschen oberflächlich. Wir konnten spüren, dass nette Worte oder Besorgtheit, z. B. als wir krank waren, dort wirklich ernst gemeint waren! Durch ihre Religion sind die Balinesen sehr abergläubig und verteilen mehrmals täglich Opfergaben vor ihrem Haus, auf der Armatur ihres Autos, im Familientempel… einfach überall. Dadurch fühlten wir uns tatsächlich irgendwie behütet. Egal, wie arm die Leute sind, sie haben immer ein Lächeln für dich übrig und wir hatten niemals das Gefühl, dass jemand missgünstig war. Wir haben uns auch zu jeder Tageszeit sicher gefühlt und nie den Eindruck, dass es jemand auf die Wertsachen „reicher“ Touristen abgesehen hat. Klar, auch auf Bali gibt es Kriminalität. Aber irgendwie fühlten wir uns gut und sicher. Die unglaubliche Gastfreundschaft der Leute werden wir nie vergessen!

Bali musst du mit all deinen Sinnen wahrnehmen. Der Geruch von Räucherstäbchen an jeder Ecke, das saftige grün der Reisfelder, die balinesische Küche, die warme Sonne auf deiner Haut… 

Und wenn du jetzt immer noch nicht dein Ticket nach Bali gebucht hast, worauf wartest du eigentlich?

 

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