Kings Canyon – Rotes Zentrum Australiens

Autor Backpackerbuddies Isabelle
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geschrieben von Isabelle

Über mich

Für unsere Wanderung am Kings Canyon sind wir, wie auch am Uluru und den Kata Tjuta, kurz vor Sonnenaufgang aufgestanden, um der wahnsinnigen Hitze zu entgehen. Wanderungen sollten möglichst früh gestartet und bestenfalls vor 11 Uhr vormittags beendet.

Leider hatten wir auch diese Nacht nicht gut geschlafen, da die zwei Mäuse an unseren Vorräten knabberten, im Motorraum herumkrabbelten und sich neben unserem Bett langschlichen. Mitten in der Nacht mussten wir also aussteigen, um eine der Mäuse zu erwischen, die auf dem Gaspedal rumturnte. Ohne Erfolg. So konnte es nicht weitergehen, denn wir hatten tierisch Angst, dass die zwei Racker irgendwelche Kabel durchbeißen und uns das Ganze hinterher in Rechnung gestellt wird.

Autor Backpackerbuddies Isabelle
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Rim Walk – 6,6 Kilometer durch den Kings Canyon

Mit Stirnlampe machten wir also noch im Dunkeln unseren Campervan abfahrtbereit. Nach einer Fahrt von mehr als 100 Kilometern, waren wir dann gegen 8 Uhr morgens am Kings Canyon angekommen und starteten unsere Wanderung. Wir entschieden uns für den recht anstrengenden Rim Walk. Diesmal lagen knapp 7 Kilometer vor uns, wovon die ersten 100 Meter wohl die anstrengendsten waren, denn es ging auf einer super steilen Treppe, die in den Canyon gemeißelt war, bergauf. Oben angekommen wurden wir mit dieser Aussicht belohnt:

Wir dachten, der Rest des Walks wäre nicht mehr so anstrengend, allerdings hat es der Kings Canyon doch ganz schön in sich. Für super erfahrene Wanderer mag es wahrscheinlich einfach sein, aber wir kamen auf den letzten zwei Kilometern doch ganz schön ins Schwitzen. Die Wanderung führt über keinen richtigen Weg, sondern einfach quer durch und über den Canyon. Die teilweise großen Abstände zwischen “Felsstufen” waren auf Dauer anstrengend, vor allem wenn man nicht die besten Knie hat.

Was die Natur da geschaffen hat ist natürlich super beeindruckend! Die roten Sandsteine des Kings Canyon sind 400-440 Millionen Jahre alt.

Jedoch gefielen uns der Uluru und die Olgas besser, was aber nicht heißen soll, dass sich eine Wanderung durch den Kings Canyon nicht lohnt! 🙂

Wanderungen am Kings Canyon – Unsere Empfehlung

Wenn Ihr Euch für eine Wanderung entscheiden müsst, dann solltet ihr den Rim Walk machen. Dieser hat nach dem Australischen Bewertungssystem den Schwierigkeitsgrad 4. Das bedeutet, man sollte schon Bushwalking Erfahrung mit sich bringen, da die Wanderung recht lang, steil und felsig sein kann. Den Rim Walk kann man aber auch mit Kindern absolvieren. Zumindest haben wir so einige, noch recht junge Kinder auf dem Weg gesehen, die es auch bis zum Ende geschafft haben. Wir haben für den Rim Walk übrigens ungefähr 3 Stunden gebraucht und haben natürlich zwischendurch für Fotos und Videos angehalten.

Ein weiterer Wanderweg ist der South Wall Return Walk, der 4,8 Kilometer lang ist. Allerdings läuft man hier die gleiche Strecke hin und zurück. Wir haben den South Wal return walk quasi automatisch mitgemacht, da man diesen Abschnitt auch beim Rim Walk absolviert. Unserer Meinung nach nicht so super sehenswert. Da lohnen sich die paar Kilometer deutlich.

Nehmt genügend Wasser mit, denn zwischendurch gibt es keine Gelegenheit, die Flasche aufzufüllen. Festes Schuhwerk ist hier unbedingt zu empfehlen, am besten sind Wanderschuhe, die über den Knöchel gehen! Sonnencreme und eine Kopfbedeckung sind selbstverständlich.

Safe Travels
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