Reisekosten USA Westküste – So teuer ist ein Roadtrip durch den Westen Amerikas

Autor Backpackerbuddies Flo
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geschrieben von Flo

Über mich

Lange Zeit haben wir unsere Reise in die USA – abgesehen von einigen Tagen in New York – vor uns hergeschoben, weil wir immer davon ausgegangen sind, dass wir uns einen Roadtrip in Amerika sowieso nicht leisten können. Im April 2022 sind wir dann schließlich doch für 4 Wochen durch den Südwesten der USA gereist und nur 1,5 Jahre später noch einmal für 4 Wochen. Unser erster Roadtrip hat uns dabei von L.A. über den Grand Canyon nach Utah, zurück über Page nach Las Vegas, hoch nach San Francisco und Yosemite, entlang der Küste und zurück nach L.A. geführt. Wie viel wir dabei in jeweils 4 Wochen ausgegeben haben erfährst du auf den Cent genau in diesem Artikel. So viel schonmal vorweg: die USA zählen tatsächlich zu unseren teuersten Reisezielen!

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Geld abheben und Währung in den USA

Die offizielle Währung in den Vereinigten Staaten ist, wie könnte es auch anders sein, der US-Dollar. Abgekürzt wird der US-Dollar mit diesem $ Symbol. Gelegentlich wird der US-Dollar auch mit USD oder mit US$ abgekürzt, um eine Verwechslung mit anderen Dollar-basierten Währungen zu vermeiden. Der aktuelle Umrechnungskurs von Euro zu US$ beträgt

1 US$ = 0,93 Euro bzw. 1 Euro = 1,08 US$ (Stand Mai 2024).

In den USA kannst du nahezu überall mit Kredit- oder Debitkarte bezahlen. Bargeld benötigst du nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel an kleinen Food-Ständen an der Straße. Das Bezahlen mit einer deutschen EC-Karte ist nicht möglich, weshalb eine geeignete Kredit- oder Debitkarte definitiv in dein Gepäck gehört. Mit der kostenlosen Kredit- und Debitkarte der DKB kannst du nicht nur kostenlos in den USA bezahlen, sondern auch kostenlos Bargeld abheben. Wir nutzen die Produkte der DKB seit dem Anfang unserer Reisen und wurden nie enttäuscht!

Beim Geldabheben an amerikanischen Geldautomaten kann es vorkommen, dass du eine Automatengebühr von 3-5 US$ zahlen musst. Die DKB erhebt keine Gebühren für das Geldabheben im Ausland, allerdings kommen die lokalen Kosten der ATMs unabhängig davon auf dich zu. Wir haben für das Abheben von Bargeld keine Gebühr gezahlt, da wir einfach die Automaten genutzt haben, die keine Gebühr erheben. Am besten beraten bist du mit bekannten Banken wie der HSBC, der Citibank oder Barclays. Grundsätzlich wirst du vor dem Abheben immer auf eine mögliche Gebühr hingewiesen und kannst die Transaktion abbrechen, bevor es zu unnötigen Kosten kommt.

Mehr Infos zu unseren empfohlenen Kreditkarten findest du auch in unserem Beitrag zu den besten Kreditkarten für Reisende.

Banknoten des US-Dollars gibt es in den Größen 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 US$. US-Dollar Münzen findest du in den Größen 1, 5, 10, 25 und 50 Cent sowie 1 US-Dollar. Einen US-Dollar gibt es also sowohl als Münze, als auch als Schein. Ein US$ entspricht 100 Cent, genau wie beim Euro.

Preise in den USA – So viel kostet eine Reise nach Amerika

Die USA sind eines der teuersten Länder, die wir jemals bereist haben. Dafür sind sie gleichzeitig auch unser absolutes Lieblingsland weltweit. Für uns lohnt sich jeder Cent, den wir vor Ort ausgegeben haben und noch ausgeben werden. Trotzdem gibt es auch in den USA Dinge, die günstiger zu haben sind als in Deutschland. Gleichzeitig gibt es viele Produkte, die teurer sind als in Deutschland und einige Dinge, die genauso viel kosten wie hier. Damit du eine Vorstellung davon bekommst, was in den USA günstiger und was teurer ist als in Deutschland, stellen wir dir einmal die wichtigsten Unterschiede bei den Preisen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland vor.

Das ist in den USA günstiger als in Deutschland

local_cafe Kaffee: In Deutschland gibt es kaum eine Möglichkeit, so richtig günstig an Kaffee zu kommen. Klar, am ein oder anderen Kiosk bekommt man noch einen einfachen schwarzen Kaffee für 1,50€, aber im Normalfall muss man auswärts für Kaffee schon etwas tiefer in die Tasche greifen. In den USA ist das anders. Auch hier gibt es enorm teuren Kaffee, zum Beispiel bei Starbucks oder bei den ganzen kleinen Kaffee-Trucks, die auf besonderen Kaffee spezialisiert sind. Aber es gibt eben auch die Möglichkeit, sehr günstig an Kaffee zu kommen, und zwar bei 7-Eleven und bei Dunkin Donuts. Wusstest du, dass in den USA nämlich niemand für Donuts zu Dunkin geht, sondern eigentlich immer nur für Kaffee? In beiden Läden bekommst du deinen Kaffee nämlich schon für 1$ oder weniger. Dazu kannst du dir so viele Creamer mitnehmen, wie du möchtest, also musst du den Kaffee nicht einmal schwarz trinken. Wir haben uns bei 7-Eleven immer einen extra großen Kaffee für 1,50$ gekauft und dann geteilt, um noch etwas mehr zu sparen 😀

local_gas_station Tanken: Tanken ist in den USA viel günstiger als in Deutschland. Selbst im teuersten US-Bundesstaat Kalifornien zahlt man viel weniger für Sprit als bei uns. In Utah beispielsweise kostet eine Gallone Benzin aktuell 3,80$ (Stand: Mai 2024). Das sind umgerechnet 3,52€, also gerade einmal 93 Cent pro Liter!! Tanken ist in den USA also im Grunde nur halb so teuer wie bei uns in Deutschland. Dinge, von denen wir hier nur träumen können.

shopping_cart Shopping: Wenn du gerne Klamotten und Elektronik kaufst, dann bist du in den USA genau richtig. Hier bekommst du sehr viele Markenklamotten zu einem deutlich geringeren Preis als in Deutschland. Es gibt sehr viele Outlets, in denen du richtig gute Schnapper machen kannst. Ich habe mir zum Beispiel eine richtig dicke Daunenjacke von Patagonia für den Winter in einem Outlet in Salt Lake City gekauft und dafür gerade einmal 80 US$ bezahlt! In Deutschland hätte die gleiche Jacke locker 300 Euro aufwärts gekostet. Achte beim Shoppen allerdings darauf, dass du nicht zu viel kaufst, schließlich darfst du nur bis zu einem gewissen Betrag Dinge zollfrei in die EU einführen.

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Das kostet in den USA genauso viel wie in Deutschland

fastfood Fast Food: Wir haben in den USA quasi nur von Dosenfutter und Fast Food gelebt, weil es die einzige Möglichkeit war, relativ kostengünstig zu essen. Außerdem lieben wir amerikanisches Fast Food im Gegensatz zu den Fast Food-Ketten, die es auch nach Deutschland geschafft haben. Ein Menü bei Panda Express, Raising Canes oder In-N-Out kostet immer zwischen 7-15 US$, was mit deutschen Preisen vergleichbar ist. Es sollte ein allgemein bekannter Fakt sein, dass Fast Food in den USA eine viel größere Rolle spielt, als in Deutschland, und die meisten Lokale immer richtig gut besucht waren. Es schmeckt aber auch einfach gut…

wifi SIM Karten und mobiles Internet: Für einen Monat unlimitiertes Datenvolumen bei T-Mobile haben wir in den USA 55 US-Dollar bezahlt. Das sind umgerechnet ca. 51 Euro (Stand: Mai 2024). Günstiger kommt man in Deutschland in den meisten Fällen auch nicht an unlimitierte Daten. Die Preise für mobiles Internet in den USA sind also vergleichbar mit denen in Deutschland.

Das ist in den USA teurer als in Deutschland

storefront Supermärkte: Auch in den USA gibt es günstige Möglichkeiten einzukaufen und viele Sonderangebote, mit denen man etwas Geld sparen kann. Der Supermarkt unserer Wahl war immer Walmart, weil er quasi überall auf unserer Route zu finden war. Es gibt auch andere günstige Supermarkt-Ketten wie beispielsweise Trader Joe´s oder ALDI und LIDL, allerdings fanden wir Walmart irgendwie am coolsten. Grundsätzlich zahlt man in den USA aber immer ein bisschen mehr für Lebensmittel im Vergleich zu Deutschland, aber es hält sich im Rahmen.

king_bed Unterkünfte: Unterkünfte sind in die USA deutlich teurer als in Deutschland. In Großstädten findest du mit viel Glück auch mal eine gute Unterkunft für 60-70 Euro pro Nacht, aber besonders in den etwas abgelegeneren Regionen und in der Nähe von Nationalparks sowie in den Städten Kaliforniens findest du teilweise keine Unterkunft für unter 300 Euro pro Nacht. Hier kommt es natürlich immer auf die Reisezeit an, die einen großen Unterschied bei den Preisen machen kann. So kostet die gleiche Unterkunft teilweise 150 Euro pro Nacht im Oktober und 450 Euro pro Nacht im August. Grundsätzlich sind Unterkünfte aber definitiv teurer als bei uns.

dinner_dining Essen gehen: Wir sind in den USA nie richtig essen gegangen. Eine einfache Portion Nudeln bei einem Italiener kann hier gut und gerne mal 30-40 US-Dollar kosten. Dazu kommt noch ein sehr hohes Trinkgeld und man ist schnell bei 100 Euro für ein ganz normales Abendessen. Da sind wir doch lieber bei unserem geliebten Fast Food geblieben 😀

Gibt man in den USA Trinkgeld?

Ich glaube, diese Frage brauche ich eigentlich gar nicht zu beantworten, denn die Antwort kennt sowieso jeder: Selbstverständlich gibt man in den USA Trinkgeld und das nicht zu wenig. Die USA haben die unserer Meinung nach absurdeste Trinkgeldkultur der Welt. Hier wird wirklich überall nach Trinkgeld gefragt. Hier mal einige wirklich bekloppte Orte, an denen teilweise nach Trinkgeld gefragt wird:

  • In Drive-Through Fenstern bei Fast Food Ketten
  • An der Kasse bei Starbucks
  • Beim inkludierten Hotelfrühstück
  • Beim Check-in vom Hotel (20%+ auf den gesamten Aufenthalt!!!)

Bei jeder einzelnen Kartenzahlung musst du aktiv auswählen, ob und wie viel Trinkgeld du geben willst. Bei jeder einzelnen. Oft wirst du auch aktiv gefragt, ob und wie viel Trinkgeld du geben willst und wirst in die unangenehme Situation gebracht, zu verneinen.

Abgesehen davon, wo überall nach Trinkgeld gefragt wird, ist die Höhe des Trinkgelds, die verlangt wird, auch einfach unverschämt. Wenn du „geizig“ bist, gibst du zwischen 15-18% des Rechnungsbetrages. Normal sind eher 25% der Rechnung. Und wenn du spendabel bist können es auch gerne 30% sein. Wir finden es einfach nur verrückt und haben eigentlich nur in zwei Situationen Trinkgeld gegeben: Einmal, als wir in einem typisch amerikanischen Diner gefrühstückt haben und einmal in Las Vegas, als wir kostenlose Getränke an den Spielautomaten bekommen haben.

Tipps zum Geld sparen bei einem Roadtrip durch die USA

Eine Reise in die USA kann sehr schnell sehr teuer werden. Natürlich freut man sich, wenn man dann vor Ort den ein oder anderen Euro bzw. Dollar sparen kann. Wir wollten bei unseren beiden Roadtrips auf nichts verzichten, was wir unbedingt machen wollten, haben aber trotzdem darauf geachtet, nicht unnötig Geld aus dem Fenster zu werfen. Hier sind unsere Tipps, wie du in den USA etwas Geld sparen kannst:

storefront #1 Kaufe rechtzeitig Essen im Supermarkt ein: Wenn du – wie wir – einen Roadtrip durch den Südwesten der USA planst, dann wirst du nicht überall einen Supermarkt finden, wo du übernachtest. Auch gibt es nicht in jedem Ort Fast Food zu kaufen. Plane deine Route also gründlich vorab und schaue nach, wo du die Möglichkeit hast, günstig einzukaufen, und wo nicht. Wir haben immer vorab für einige Frühstücke und Abendessen eingekauft, wenn wir wussten, dass es in den nächsten Orten keine oder nur sehr teure Supermärkte gibt.

fastfood #2 Iss Fast Food: Für uns war Fast Food sowieso ein Bucket List Point in den USA. Es gibt unzählig viele verschiedene Restaurant-Ketten mit Burgern, Sandwiches und vielem mehr. Leider ist es einfach so, dass Fast Food in den USA die günstigste Alternative ist, auswärts zu essen. Deshalb haben wir am Ende sogar noch öfter Fast Food gegessen, als wir eigentlich wollten. Dafür haben wir dann im nächsten Land unserer Reise den ein oder anderen Apfel mehr gegessen… nicht. In Mexiko ging es dank Tacos & Co. nicht wirklich viel besser weiter 😀

local_hospital #3 Kümmere dich um eine Krankenversicherung: Das gilt natürlich für jedes Land, in das du reist. Eine Auslandskrankenversicherung ist ein absolutes Muss. Aber wenn es ein Land gibt, in dem du definitiv eine Auslandskrankenversicherung haben willst, dann sind das die USA. Wenn dir hier etwas passiert und du nicht versichert bist, dann kann es gut sein, dass du dein Leben lang verschuldet bist. Das gilt es unbedingt zu vermeiden. Informiere dich also vorab und schließe eine Krankenversicherung für deine USA-Reise ab.

local_activity #4 Kauf den America The Beautiful Pass: Wir waren sehr überrascht, wie günstig es ist, Nationalparks in den USA zu besuchen. Neben der Möglichkeit, vor Ort ca. 35 US$ pro Park zu zahlen, kannst du alternativ den America The Beautiful Pass kaufen. Dieser kostet 80 US-Dollar und gewährt dir und bis zu drei weiteren Beifahrern in deinem Auto Zugang zu allen Nationalparks in den USA – für ein ganzes Jahr! Informier dich am besten schon vor deiner Reise, wo genau du den Pass nach deiner Ankunft kaufen kannst, denn am Eingang der Nationalparks geht das leider nicht mehr.

thermostat #5 Reise in der Nebensaison: Wie bereits erwähnt, unterscheiden sich die Preise für Mietwagen und Unterkünfte von der Haupt- zur Nebensaison enorm. Du kannst richtig viel Geld sparen, wenn du beispielsweise im April oder Oktober in die USA reist und nicht im Juni. Wir fanden das Klima in der Nebensaison sowieso sehr angenehm und hätten es gar nicht wärmer haben wollen. Hier sparst du echt viel Geld!

car_rental #6 Buche Unterkünfte und Mietwagen rechtzeitig oder sehr spontan: Wir haben unsere Mietwagen und die Unterkünfte schon einige Monate im Voraus gebucht. Wenn du zu lange wartest, wirst du leider etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, weil die günstigen Unterkünfte bereits ausgebucht sind. Eine Ausnahme gab es hier jedoch: Wir haben in Moab auch einige Monate vor unserer Reise einfach keine bezahlbare Unterkunft gefunden und hatten vor, eine Nacht im Auto zu schlafen. Am selben Tag haben wir einfach noch einmal auf booking.com nachgeschaut und haben eine richtig gute Unterkunft für 120 Euro bekommen, die nur 2 Tage vorher noch 250 Euro gekostet hat. Manchmal lohnt es sich also, sehr spontan zu sein, auch wenn es nervenaufreibend ist.

Alle Kosten für einen 4-wöchigen Roadtrip durch den Westen der USA

Jetzt, wo du weißt, was in den USA günstiger und teurer ist, als in Deutschland und wie du auf deiner USA Reise Geld sparen kannst, wird es spannend. Jetzt zeigen wir dir genau, wie viel Geld wir in 4 Wochen auf unserem Roadtrip ausgegeben haben. Damit du dir einen besseren Eindruck von den Kosten machen kannst, unterteilen wir die Ausgaben in verschiedene Kategorien. Weiter unten findest du die Gesamtkosten.

Kosten für Unterkünfte in den USA

Wir haben fast ausschließlich in AirBnBs übernachtet. Dabei hatten wir immer ein eigenes Doppelzimmer mit privatem Bad. Nur in L.A. hatten wir ein geteiltes Badezimmer. Einige Male haben wir auch in Hotels übernachtet, zum Beispiel beim Bryce Canyon Nationalpark und in Las Vegas und San Francisco.

Wir waren wirklich sehr zufrieden mit unseren Unterkünften in den USA. Lediglich eine AirBnB war richtig dreckig, unaufgeräumt und einfach nur ekelhaft. Alle anderen Unterkünfte, in denen wir übernachtet haben, waren super sauber und extrem gut ausgestattet.

In diesen Unterkünften haben wir in den USA übernachtet

house Los Angeles: AirBnB mit Gemeinschaftsbad – 279,05 Euro für 3 Nächte. In Los Angeles haben wir bei unserem ersten Aufenthalt in dieser AirBnB in West Hollywood übernachtet. Das Doppelzimmer hatte ein eigenes Bad mit Toilette und Waschbecken, allerdings keine Dusche. Die Dusche ist eine Etage tiefer neben der Küche gelegen. Wir waren bei unserem ersten Aufenthalt sehr zufrieden, weshalb wir die gleiche Unterkunft 1,5 Jahre später noch einmal gebucht haben. Leider war sie dieses Mal deutlich dreckiger und es waren viele Haare im Bad verteilt. Es kommt wohl immer darauf an, wer gerade als Housekeeper in der Unterkunft wohnt und wie ernst diese Person ihren Job nimmt. Die Lage ist wirklich super!

apartment Tuba City: NavajoLand Hotel – 115,17 Euro für 1 Nacht im Standard Doppelzimmer. Leider haben wir keine bezahlbare Unterkunft in der Nähe des Grand Canyon gefunden, weshalb wir auf Tuba City ausgewichen sind und nochmal einige Kilometer zurück zum Grand Canyon fahren mussten. Das Hotel an sich können wir empfehlen, allerdings wäre eine Unterkunft in der Nähe zum Grand Canyon definitiv entspannter gewesen.

house Page: AirBnB für 2 Personen – 82,76 Euro für 1 Nacht. Die Unterkunft von Linda in Page ist wirklich super. Das Zimmer ist zwar klein, aber es gibt alles was man braucht. Das Bett ist gemütlich und sogar eine kleine Box mit Snacks und Kaffee steht zur Verfügung. Hier würden wir definitiv wieder übernachten.

apartment Bluff: Mokee Motel – 98,95 Euro für 1 Nacht im Queen Room. Das Mokee Motel war sauber und liegt relativ gut für einen Besuch im Monument Valley. Wir würden hier erneut für einen Besuch im Monument Valley übernachten, auch wenn die Mitarbeiter hier leider nicht sehr freundlich waren.

house Moab: Moab Flats #6 – 121,60 Euro für 1 Nacht. Das ist die Unterkunft, die wir spontan so viel günstiger bekommen haben. Die Wohnung ist richtig groß, sehr sauber und hat sogar eine Waschmaschine und einen Trockner zur kostenlosen Nutzung! Hier würden wir, wenn es der Geldbeutel zulässt, definitiv immer wieder übernachten!

apartment Panguitch: Countryside Cabins – 103,64 Euro für 1 Nacht im Queen Room. Hier haben wir einen kleinen Zwischenstopp eingelegt. Unternommen haben wir in der Gegend zwar nicht viel, aber die Unterkunft war trotzdem richtig, richtig cool! Eine riesige Holzhütte mit zwei riesigen Betten. Echtes Country-Feeling!

apartment Bryce Canyon: Bryce View Lodge – 151,99 Euro für 2 Nächte im Standard Queen Room. Ein sehr altes, aber trotzdem sauberes und gepflegtes Hotel in unmittelbarer Nähe zum Bryce Canyon National Park, einem unseren absoluten Favoriten in den USA. Ein großes Buffet-Frühstück ist auch inklusive.

house New Harmony: Harmony Belle at Kolob Canyon – 102,47 Euro für 1 Nacht im Deluxe King Room. Eine privat geführte Unterkunft mit 2 Gästezimmern. Der Besitzer ist Australier und seine Frau kommt aus den USA. Das Haus ist voller ausgestopfter Tiere und ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Lage ist gut für einen Besuch im Kolob Canyon und die Unterkunft war sauber. Ein Frühstück gibt es ebenfalls.

house Page: AirBnB für 2 Personen – 229,04 Euro für 2 Nächte. Bei unserem zweiten Besuch in Page war die Unterkunft von Linda nicht mehr verfügbar, weshalb wir bei Jim und Nancy untergekommen sind. Die AirBnB ist etwas teurer, aber wirklich riesig. Alleine das Badezimmer ist schon so groß wie einige andere AirBnBs im Ganzen. Alles ist sehr sauber und die Besitzer sind sehr freundlich.

house Hurricane: AirBnB für 2 Personen – 51,11 Euro für 1 Nacht. Absolut ekelhafte Unterkunft in Hurricane. Hier würden wir nie wieder übernachten. Die Lage für einen Besuch im Zion National Park ist zwar in Ordnung, aber die Unterkunft war wirklich eine Unverschämtheit.

apartment Las Vegas: Excalibur Hotel – 190,21 Euro für 2 Nächte im Royal Tower Two Queen Room. Hier haben wir bei unserem zweiten Besuch in Las Vegas 1,5 Jahre später wieder übernachtet. Das Hotel ist zwar alt und nicht wirklich schön, aber es ist halt Las Vegas. Die Lage ist super und es ist einfach ein lustiges Hotel. Wenn du nicht gerade im Caesar’s Palace übernachtest, macht es glaube ich keinen großen Unterschied, welches der Hotels auf dem Strip du wählst.

house Pahrump: AirBnB für 2 Personen – 74,24 Euro für 1 Nacht. Die AirBnB in Pahrump war ebenfalls sehr sauber und empfehlenswert. Die kleine Wohnung mit eigenem Bad ist – wie fast alle AirBnBs unserer Reise – abgetrennt vom Haupthaus und über einen separaten Eingang zu betreten. Von hier aus kannst du gut das Death Valley besuchen.

house Visalia: AirBnB für 2 Personen – 219,97 Euro für 3 Nächte. Eine schöne AirBnB in dem Haus einer Familie mit Hunden und Katzen. Es war nicht die beste Unterkunft unserer Reise aber definitiv eine Empfehlung wert. Du hast auch hier ein eigenes Bad!

house Coarsegold: AirBnB für 2 Personen – 376,07 Euro für 3 Nächte. Unsere absolute Lieblingsunterkunft des gesamten Roadtrips. Eine wundervolle AirBnB im Norden Kaliforniens, etwa 1,5 Stunden Autofahrt vom Yosemite National Park entfernt. Das Grundstück hat insgesamt 3 AirBnBs mit separaten Eingängen, einem kompletten Garten mit Grill und Hängematte nur für die Gäste, eine eigene Küche und vieles mehr. Die deutsche Besitzerin und ihr amerikanischer Mann sind sehr herzlich und machen deinen Aufenthalt dort noch besser. Nicht günstig, aber jeden Cent wert.

apartment San Francisco: Chancellor Hotel – 405,70 Euro für 3 Nächte. San Francisco ist sehr teuer. Unterkünfte stellen hier keine Ausnahme dar. Das Chancellor Hotel war das günstigste Hotel, das wir gefunden haben, mit dem wir uns anfreunden konnten. Wir haben keine günstigeren AirBnBs und keine günstigeren Hotels gefunden, in denen wir gerne übernachtet hätten. Die Zimmer sind zwar klein, aber sauber. Die Lage ist auch gut und es gibt ein relativ „günstiges“ Parkhaus ganz in der Nähe.

house Baywood: AirBnB für 2 Personen. – 99,81 Euro für 1 Nacht. Eine süße AirBnB, in der du die obere Etage des Hauses für dich hast. Wir haben hier nur einen kurzen Zwischenstopp gemacht und sind sehr spät angereist und sehr früh abgereist. Die Besitzerin ist super freundlich und die AirBnB ist sehr sauber. Das Bett war auch echt bequem!

house Los Angeles: AirBnB für 2 Personen. – 226,59 Euro für 2 Nächte. Zurück in Los Angeles haben wir in einer anderen AirBnB des gleichen Gastgebers übernachtet. Die Lage war ebenfalls super und die AirBnB war sauber. Hier hatten wir wieder ein geteiltes Bad.

euro Gesamtkosten für Unterkünfte: 2.928,37 Euro für 2 Personen
euro Kosten für Unterkünfte pro Nacht im Durchschnitt pro Person: 50,49 Euro

Unterkünfte auf unserem zweiten USA Roadtrip

house Estes Park: AirBnB für 2 Personen – 441,69 für 3 Nächte. Die AirBnB ist sauber, allerdings etwas altmodisch eingerichtet. In dem Haus wohnen auch die Besitzer mit ihrem Hund. Man darf die Küche größtenteils mit benutzen. Von hier aus haben wir den Rocky Mountain National Park besucht.

apartment Rock Springs: Baymont by Wyndham Hotel – 80,99 Euro für 1 Nacht im King Room. Das Hotel war sauber, das Hotelfrühstück allerdings nicht so lecker. Wir haben hier nur einen Zwischenstopp gemacht, weil die Strecke von Estes Park nach Jackson für einen Tag zu lang war. Der neue Name für das Hotel seit 2024 ist Blue Breeze Hotel.

apartment Jackson: Ranch Inn Jackson Hole – 290,60 Euro für 3 Nächte im Standard Zimmer mit 2 Queen Betten. Das Motel ist hervorragend gelegen für einen Besuch im Grand Teton National Park. Das Motel ist zwar etwas in die Jahre gekommen, aber trotzdem sauber. Wir würden hier wieder übernachten. Leider ist die Unterkunft aktuell nicht buchbar.

apartment West Yellowstone: Terra Nova Cabins – 252,50 Euro für 3 Nächte in einer eigenen Kabine. Eine ganz tolle Unterkunft in ca. 1,5 Stunden Entfernung zum Yellowstone National Park. Hier bekommst du eine eigene Kabine, die richtig schön, neu und sauber ist. Wahrscheinlich unsere Lieblingsunterkunft des zweiten Roadtrips. Große Empfehlung!

house Salt Lake City: AirBnB für 2 Personen. – 128,43 Euro für 2 Nächte. Eine süße AirBnB in South Salt Lake City. Die Lage fanden wir sehr gut, um die Stadt zu erkunden. Die beiden jungen Houseowner sind sehr lieb und man kann sogar Waschmaschine und Trockner nutzen. Man hat den Keller inkl. eigenem Badezimmer zur eigenen Nutzung. Für den Preis unschlagbar!

apartment Torrey: Broken Spur Inn & Steakhouse – 235,78 Euro für 2 Nächte im Queen Room. Das Hotel an sich war eigentlich gut. Von hier aus haben wir den Capitol Reef National Park erkundet. Das Frühstück war leider nicht so gut und wir hatten einen lauten Generator direkt neben dem Zimmer. Sauber war es aber und wir würden hier wieder übernachten.

apartment Moab: Big Horn Lodge – 731,10 Euro für 6 Nächte im Queen Room. An der Big Horn Lodge ist im Grunde nichts auszusetzen. Direkt gegenüber ist ein großer Supermarkt, die Zimmer sind sauber und es gibt kostenlosen Kaffee an der Rezeption. Insgesamt war die Unterkunft aber nicht sehr modern und wir hätten lieber wieder in den Moab Flats vom vorherigen Roadtrip übernachtet. Diese waren aber ein paar hundert Euro teurer und so haben wir uns für die Big Horn Lodge entschieden. Wir würden hier auch wieder übernachten, außer wir hätten genug Geld für die Moab Flats 😀

apartment Bryce Canyon: Best Western PLUS Ruby’s Inn – 146,72 Euro für 2 Nächte im Queen Room. Die Unterkunft, in der wir beim ersten Roadtrip in Bryce Canyon übernachtet haben gehört zum Best Western Ruby’s Inn. Hier bekommst du auch ein inkludiertes Buffet-Frühstück. Die Unterkünfte sind im Grunde gleichwertig und wir würden in beiden wieder übernachten.

apartment Springdale: Zion Park Motel – 343,72 Euro für 3 Nächte im Doppelzimmer. Ein super gelegenes Motel für deinen Besuch im Zion National Park. Die Bushaltestelle zum Park ist direkt vor der Tür und der Bus fährt keine 10 Minuten. Die Zimmer sind sauber und haben alles, was man braucht.

Kosten für Essen und Trinken in den USA

Wie bereits erwähnt, haben wir viel Fast Food in den USA gegessen. Wenn gerade mal kein Fast Food Restaurant in der Nähe war, haben wir stattdessen Dosen-Gemüse mit Wraps, Reis mit Chili oder ähnlich einfache Gerichte aus dem Walmart gegessen. So wirklich auswärts gegessen haben wir, abgesehen von einem Frühstück in einem Diner, gar nicht. Dafür haben wir uns die eine oder andere Flasche Prime gegönnt und unendlich viele Süßigkeiten probiert. Sehr gesund war das alles nicht, aber wir würden es genauso wieder tun 😀

euro Gesamtkosten für Lebensmittel: 904,73 Euro für 2 Personen
euro Kosten für Lebensmittel pro Tag im Durchschnitt pro Person: 15,08 Euro (29 volle und 2 halbe Tage)

Transportkosten in den USA

Die ersten Tage in Los Angeles haben wir Bus und Bahn genutzt. Anschließend hatten wir für 4 Wochen einen Mietwagen. Außerdem sind in dieser Kategorie natürlich Tankkosten, die Kosten für 2 Uber vom und zum Flughafen in L.A., das Parkhaus in San Francisco und die Mautgebühr in San Francisco enthalten.

euro Gesamte Transportkosten: 1.851,49 Euro für 2 Personen
euro Transportkosten pro Tag im Durchschnitt: 61,72 Euro
euro Transportkosten pro Tag im Durchschnitt pro Person: 30,86 Euro

Eintrittskosten und Unternehmungen in den USA

In dieser Kategorie sind die Kosten für den America The Beautiful Pass sowie die Eintritte zu den State Parks sowie den Antelope Canyon enthalten. Außerdem haben wir in Las Vegas ein bisschen gespielt und was getrunken, was durch ein paar kleine Gewinne aber nur 22 Euro für 2 Tage gekostet hat 😀 Die Kosten sind also – bis auf 22 Euro – nur Eintrittskosten zu Parks.

euro Gesamtkosten für Unternehmungen: 346,95 Euro für 2 Personen
euro Kosten für Unternehmungen pro Tag im Durchschnitt: 11,57 Euro für 2 Personen
euro Kosten für Unternehmungen pro Tag im Durchschnitt pro Person: 5,78 Euro

Sonstige Kosten in den USA

Hier sind alle anderen Kosten aufgeführt. Das sind die ESTA-Gebühren für uns beide, die extra Krankenversicherung für die USA, 60 Euro für Crest Whitening Strips für unsere Zähne, mobiles Internet und ein paar andere Kleinigkeiten.

euro Gesamtkosten Sonstiges: 403,44 Euro für 2 Personen
euro Kosten für Sonstiges pro Tag im Durchschnitt: 13,45 Euro für 2 Personen
euro Kosten für Sonstiges pro Tag im Durchschnitt pro Person: 6,72 Euro

Gesamtkosten für einen 4 Wochen Westküsten-Roadtrip in Amerika

Und hier sind einmal alle Kosten für eine Reise durch die USA in Summe:

euro Gesamtkosten für 30 Tage Reisen durch die USA: 6.434,98 Euro für 2 Personen
euro Gesamtkosten pro Tag im Durchschnitt: 214,50 Euro für 2 Personen
euro Gesamtkosten pro Tag im Durchschnitt pro Person: 107,25 Euro

Die Gesamtkosten beinhalten keine Flüge! Die Flugkosten kommen also noch auf die aufgelisteten Preise drauf.

Zum Vergleich hier einmal die Kosten unseres zweiten Roadtrips durch die USA, den wir im Oktober und November 2023 gemacht haben und der 31 Tage lang war. Dieses Mal sind wir von Denver durch die Rocky Mountains, Wyoming und Montana, Utah, wieder durch Las Vegas bis nach Los Angeles gefahren.

euro Gesamtkosten für 31 Tage Reisen durch die USA: 6.931,48 Euro für 2 Personen
euro Gesamtkosten pro Tag im Durchschnitt: 223,60 Euro für 2 Personen
euro Gesamtkosten pro Tag im Durchschnitt pro Person: 111,80 Euro

Fazit: Wie teuer ist Reisen durch die USA wirklich?

Um es in einem Wort zusammenzufassen: teuer.

Wir haben bei unseren Reisen durch die USA wert darauf gelegt, in privaten Doppelzimmern in sauberen Unterkünften zu übernachten, da wir keine Zimmer in Hostels teilen wollten. Beim Essen haben wir immer versucht zu sparen und auch sonst haben wir nicht wirklich krass auf die Kacke gehauen. Da sich die Kosten unserer beiden Reisen kaum voneinander unterscheiden, denken wir, dass etwa 110 Euro pro Person am Tag ein durchaus realistischer Schnitt für einen Roadtrip in der Nebensaison ist.

Und, was sagst du? Hast du gedacht, dass es teurer oder günstiger wird, als es letzten Endes wurde? Wir haben mit einem Budget von 8.000 Euro für die erste Reise geplant und sind am Ende knapp 1.500 Euro unter Budget geblieben. Wir haben also mit noch mehr gerechnet. Aber ehrlich gesagt sind 6.500 Euro schon mehr als genug Geld für 4 Wochen Urlaub. Plus Flüge.

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Viel Spaß in den USA!

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